Berlin Kreuzberg
Das Herz Berlins
Kreuzberg ist heute ein Teil des Bezirkes Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg von Berlin. Der Bezirk beherbergt eines der größten Szeneviertel von Berlin. Man kann kaum einen Meter gehen, ohne nicht über ein Cafe, Restaurant oder Club zu stolpern.
Kreuzberg ist sicherlich der eigentümlichste und alternativste Bezirk den Berlin vorzuweisen hat. Zu Zeiten der Mauer von drei Seiten umschlossen entstand hier die stärkste Eigenkultur die Berlin zu bieten hat. Ob nun Clubs, Cafés, Galerien, Hotels und Shopping-Adressen - Nightlife und Kulturszene in Kreuzberg sind hier besonders stark ausgeprägt. Besondere touristische Anlaufpunkte
sind der Anhalter Bahnhof, der Checkpoint Charlie und das Deutsche
Technikmuseum.
Berlin bietet fast nirgends mehr Charme und zugleich Ausgeglichenheit wie in Kreuzberg. Die Anzahl an Ausgehmöglichkeiten und eine Kleinigkeit trinken zu gehen oder einen Happen zu essen sind fast grenzenlos und die Winkel und Parks in Kreuzberg sind reichhaltig. Es sind nicht gigantische sondern vielmehr kleine Details die Kreuzberg so liebevoll und typisch Berlinerisch machen.
Die Geschichte
Kreuzberg entstand 1920 und wurde aus der Tempelhofer Vorstadt, der Oberen Friedrichsvorstadt und einem großen Teil der Luisenstadt gebildet. Weite Teile der Oberen Friedrichsvorstadt wurden im Zeiten Weltkrieg zerstört, während eines US-Luftangriffs im Jahre 1945. Vor allem Dingen der Anhalter Bahnhof am Askanischen Platz wurde am 3. Februar 1945 durch Bombenangriffe schwer beschädigt.
Seinen Namen hat der Bezirk durch dem im Südwesten gelegenen Kreuzberg, einem im Victoriapark gelegenen Hügel. Der Kreuzberg selbst wiederum verdankt seinen Namen einem Denkmal auf seinem Gipfel. Auf dem damals noch Tempelhofer Berg hat man 1821 ein Denkmal in Grundform eines eisernen Kreuzes errichten. Sozusagen hat der Bezirk seinen Namen also daher.
Seit 1987 geriet Kreuzberg vor allen
Dingen durch eine Sache regelmäßig in die Schlagzeilen:
Der 1.Mai. Teilweise sehr schwere Straßenschlachten sind es die
für Unruhe und negative Nachrichten sorgen. Dreh- und Angelpunkt
der Krawalle war meist der Zusammenstoß von Teilnehmern der
Mai-Kundgebung und der Polizei. Heute hat sich die Gewaltbereitschaft
immer mehr zur Tradition entwickelt und wird zusätzlich durch
große Medienpräsenz begleitet. Um dem Präventiv den
Gewaltausschreitungen entgegen zu wirken hat man 2003 das jährliche
Myfest ins Leben gerufen. Das Myfest richtet sich vor allen an Kinder
und Jugendliche und bietet neben großen kulinarischer Auswahl
auch ein reichhaltiges kulturelles Angebot von Konzerten bis
Feuerwehrveranstaltungen. Es soll potenziellen Gewalttätern
Alternativen aufzeigen.
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