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Anhalter Bahnhof

Anhalter Bahnhof

Berlins ehemaliger Fernbahnhof

Gelegen am Askanischen Platz, an der Stresemannstraße unweit vom Potsdamer Platz liegt der Anhalter Bahnhof. Im Volksmund auch einfach Anhalter oder Das Tor zum Süden genannt, wurde der Bahnhof am 1. Juli 1841 eingeweiht. Bereits 1880 musste er wegen Überlastung abgerissen werden, und wurde durch den noch heute bekannten Neubau ersetzt. Die Hallenkonstruktion des Neubaus stellte mit seiner Höhe von 34 Metern und einer Binderlänge von 62 Metern die größte Spannweite solch einer Halle auf dem Kontinent dar.

Ab 1882 fuhren vom Anhalter Bahnhof die Züge der Dresdner Bahn ein. Von Anhalter Bahnhof aus verliefen Eisenbahnstrecken nach Halle (Saale), Leipzig, Frankfurt/Main und München sowie nach Dresden durch die Dresdner Bahn. Berlin wurde durch den Bahnhof mit Metropolen wie Wien, Rom und Athen verbunden. Es existierte sogar eine Direktverbindung mit Neapel. Neben der Dresdner Bahn verkehrten hier auch D-Züge und Eilzüge der Deutschen Reichsbahn und die Luxuszüge der ISG. Um 1928 war der Bahnhof durch den „längsten Hoteltunner der Welt“ sogar direkt mit dem Hotel Excelsior verbunden. 

 

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